| Bei der Planung und Verlegung sind grundsätzlich die Fachregeln des Dachdecker-Handwerks zu berücksichtigen. Auf eine einwandfreie Belüftung unter Berücksichtigung der beuphysikalischen Anforderungen, z.B. Beabsichtigte Nutzund des Dachraums, ist zu achten. |
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| Die Dachneigung soll mindestens 15° und max. 85° betragen. Für die Deckung ist eine biegesteife, nagelbare Unterkonstruktion (abb. 2) erforderlich. |
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| Unter den Bitumenschindeln muss eine geeignete Bitumenschalungsbahn verlegt werden! |
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| Abb. 1 |
Abb. 2 |
Abb. 3 |
Abb. 4 |
| Zur Befestigung werden korrosionsfreie Breitkopfstifte, jeweils 2 cm oberhalb der Schlitze, senkrecht in die Unterkonstruktion eingeschlagen. Es werden 4,5 oder 7 Nägel pro Schindel benötigt. Die Verlegung erfolgt von der Traufe zum First in waagerechtem Versatz |
Vor der Verlegung ist die Unterkonstruktion mit einer Lage Bitumendachbahn 2.0 horizontal und mit versetztem Stoß zu belegen, die Bahnen werden parallel mit der Oberkante vernagelt. An den Traufenkanten (ca. 10 mm erhöht) werden Traufbleche 5.1 montiert. Die 1. Ansatzreihe Schindeln 3.0 mit der Ausstanzung zum First weisend befestigen, darauf die Schindeln der Deckung 3.1 verlegen. |
Im Ortgangbereich hat sich die Giebelaufkleidung 4 mit hochgezogener Unter- und Schindeldeckung und darüber gestülpter Blechabdeckung 5.2 bewährt. |
Kaminanschlüsse, Lüfter oder Fensterelemente mit Blecheinfassung 5.2 ausführen. Die Blechabdeckung solte über einen Wasserflansch verfügen. |
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| Abb.5 |
Abb. 6 |
Abb.7 |
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| Dachkehlen können in verschiedenen Verlegetechniken ausgeführt werden, z.B. Eingebundene Kehle mit wechselseitiger Verlegung. (Abb. 5) Hier wird über die Unterlagsbahn 2.0 eine zusätzliche Bahn senkrecht 2.1 aufgebracht. Auf einen nagelfreien Wasserlauf ist unbedingt zu achten. |
zeigt eine Lösung mit untergelegter Metalkehle 5.3, hier werden die Schindel parallel zur Kehllinie abgeschnitten und verklebt |
Zur First- und Gratdeckung werden die Gesamtschindel in 1/3 oder ¼ Teilstücke 4. Zugeschnitten. Diese Teilschindel werden über den First oder Grat gebogen. Am First erfolgt die Verlegung entgegen der Hauptwetterrichtung, beim Grat wieder von der Traufe zum First. Die Nagelung hat verdeckt zu erfolgen, zusätzlich und zur sicheren Verklebung sollten die Teilschindel stellen weise mit Spezialkleber angeheftet werden. |
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